Über Keri Smiths Vademecum „Mach dich auf“

Join he Wander-Society! „O, das glückselige Streifen über Felder und Hügel! Die Blätter und Blüten des gewöhnlichsten Unkrauts, die feuchte Frische des stillen Waldes, Der köstliche Erdgeruch bei Tagesanbruch und den ganzen Vormittag hindurch.“ Walt Whitman (1819-1892) Keri Smith Wanderbuch „Mach dich auf“ ist ein ungewöhnliches Buch. Es changiert zwischen pragmatischem Ratgeber und literarischem Wanderführer. … Über Keri Smiths Vademecum „Mach dich auf“ weiterlesen

Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig!

Zu den Romanen "Die Sache mit Norma" von Sofi Oksanen und "Das Fell" von Maren Wurster Als Hypertrichose oder Hypertrichosis (gr. ὑπέρ: über, θρίξ: Haar) bezeichnet man das Symptom einer über das übliche Maß an geschlechtsspezifischer Behaarung hinausgehenden Haardichte bzw. eine Behaarung an sonst stets unbehaarten Stellen. Ich durfte in diesem Frühjahr gleich zwei Romane … Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig! weiterlesen

Über Tessa Korbers Kriminalroman „Die Katzen von Montmartre“.

Hunde und Katzen verbindet oft eine Hassliebe. Man geht sich bestenfalls aus dem Weg. Schlimmstenfalls kommt es schlimmer. Ist es ein Verrat am eigenen Vierbeiner, wenn ich einen Katzenkrimi in meinen literarischen Hundeblog bespreche? Ich meine: Nein! Tessa Korbers Buch ist eine so schöne Lektüre, dass ich sie Hundeliebhabern nicht vorenthalten möchte und Katzenfreunden schon gar nicht... Weiterlesen? Klicken Sie bitte auf die Titelzeile!

Über Marion Poschmanns Roman “Die Sonnenposition“.

Marion Poschmanns Roman Die Sonnenposition ist ein klassischer Fall für meine Rubrik „Buch ohne Hund“! Das Buch kommt zwar komplett ohne Hunde aus, ist aber ein so besonderes Stück Literatur, dass ich es an dieser Stelle unbedingt besprechen muss. In Die Sonnenpostion kommen nämlich zwei weitere meiner Leidenschaften voll und ganz auf ihre Kosten: Meine Begeisterung für historische Architektur und mein Faible für skurrile Typen. Marion Poschmann beherrscht es, beides in Literatur umzusetzen.

Zu Barbara Beuys‘ Biografie „Maria Sibylla Merian“.

Das Jahr 2017 gibt gleich zweimal Anlass, der Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian zu gedenken: Vor 370 Jahren, am 2. April 1647 geboren, jährte sich am 17. Januar ihr Todestag zum 300. Mal. Die Historikerin Barbara Beuys widmet sich dieser ungewöhnlichen Frau des 17. Jahrhunderts mit einer neuen Biografie. Beuys knüpft damit an Kurt Wettengls Merian-Buch von 2013 und an Helmut Kaisers Biografie aus dem Jahr 1997 an, entwirft jedoch einen neuen Blick auf die Person Maria Sibylla Merian.