Über Johannes Zechners „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“

Eigentlich beginnt alles mit Gaius Julius Cäsar. In seinem „De bello Gallico“ schildert er um 50 v. Chr. die nahezu undurchdringlichen weiten Wälder Germaniens. Der zivilisierten (und dekadenten) Gesellschaft Roms berichtet er von den ach so kriegerischen und tapferen Germanenstämmen und ihrem ausgedehnten „Hercynischen Wald“. Auch Tacitus schreibt knapp 150 Jahre später von „grauenerregenden“ Wäldern und von „heiligen Hainen“. Diese – behauptete - Waldherkunft der Germanen soll sich in der Folge als „ideengeschichtlich folgenschwer“ erweisen, wie Johannes Zechner in seinem Buch „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“ konzise nachweisen kann. Zechner geht es darum, die Benutzung (oder den Missbrauch) des deutschen Walds als „Projektionsfläche für kulturelle und politische Auffassungen“ nachzuzeichnen, wie sie mit Cäsar ihren Ausgang nimmt und im Dritten Reich ihren Höhepunkt erreicht... Weiterlesen? Titelzeile anklicken.

Über Barbara Natterson-Horowitz‘ und Kathryn Bowers‘ Buch: „Wir sind Tier.“

Dafür, dass die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht so starr sind, wie wir glauben, spricht einiges. Kann man die Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier auch auf die Medizin anwenden? Die beiden amerikanischen Autorinnen Barbara Natterson-Horowitz (Professorin für Kardiologie) und Kathryn Bowers (Wissenschaftsjournalistin) glauben dies nicht nur, sondern liefern in ihrem Buch „Wir sind Tier“ einige überzeugende Argumente für diesen Ansatz... Mehr lesen? Bitte auf die Titelzeile klicken.

Über Stefano Mancusos Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen.“

Pflanzen sind oftmals unterschätzte, hochkomplexe Wesen. Stefano Mancuso ist überzeugt von ihren „kommunikativen Fähigkeiten, raffinierten Verteidigungsstrategien und sozialen Beziehungen“. Der italienische Biologe und Pflanzenforscher fasste seine Erkenntnisse 2015 in seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ zusammen. Mit dem Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen“ - er selbst nennt es „Prolog“ – schreibt er eine Danksagung an all die berühmten und weniger berühmten Pflanzenliebhaber und -forscher, die mit ihrer Arbeit – beginnend bei Leonardo da Vinci – die Botanik begründet und vorangebracht haben. Der Autor stellt uns zwölf Männer vor, die sich in unterschiedlichster Weise um die Zunft verdient gemacht haben... Mehr lesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.

Über Detlef Bluhms reich illustriertes Buch „Kinder und Katzen.“

„Kinder und Katzen“. Passen die wirklich zusammen? Katzen kratzen Kinder. Kinder kujonieren Katzen. Aber es geht natürlich auch anders. Der begeistere Katzenfreund Detlef Bluhm streift in seinem Buch „Kinder und Katzen“ durch beinahe 500 Jahre Kunstgeschichte, um dem Verhältnis Kind und Katze auf die Spur zu kommen. Tatsächlich fördert er einen Schatz von rund 50 Gemälden zutage, die genau dieses Verhältnis thematisieren... Weiterlesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.

Über Tessa Korbers Kriminalroman „Die Katzen von Montmartre“.

Hunde und Katzen verbindet oft eine Hassliebe. Man geht sich bestenfalls aus dem Weg. Schlimmstenfalls kommt es schlimmer. Ist es ein Verrat am eigenen Vierbeiner, wenn ich einen Katzenkrimi in meinen literarischen Hundeblog bespreche? Ich meine: Nein! Tessa Korbers Buch ist eine so schöne Lektüre, dass ich sie Hundeliebhabern nicht vorenthalten möchte und Katzenfreunden schon gar nicht... Weiterlesen? Klicken Sie bitte auf die Titelzeile!