Über Kerstin Deckers Buch „Richard Wagner.

Mit den Augen seiner Hunde betrachtet.“ Dass Richard Wagners halsbrecherische Seeabenteuer auf Ost- und Nordsee eine wichtige Inspirationsquelle für den „Fliegenden Holländer“ waren, ist auch Nicht-Wagnerianern bekannt. Hundefreunden dürfte vor allem der Aspekt geläufig sein, dass Wagners Neufundländer-Rüde Robber mit an Bord war, als es im Sommer 1839 von Ostpreußen nach London ging. Am 19 … Über Kerstin Deckers Buch „Richard Wagner. weiterlesen

Über Petra Christian-Widmaiers Buch „Einführung in die psychoanalytische Betrachtung bildender Kunst“

Vom Lächeln Mona Lisas bis zur Concept Art Heute geht es im Hunde-Literatur-Blog wieder einmal um Kunst. Für literaturkritik.de durfte ich ein Buch besprechen, das ich meinen kunstinteressierten Lesern nicht vorenthalten möchte. „Es mag also so gewesen sein, daß Leonardo vom Lächeln der Mona Lisa gefesselt wurde, weil dieses etwas in ihm aufweckte, was seit … Über Petra Christian-Widmaiers Buch „Einführung in die psychoanalytische Betrachtung bildender Kunst“ weiterlesen

Über Cesar Millans autobiografisches Buch „Was Sie von Ihrem Hund lernen können“

Von Anerkennung bis Zuneigung Kaum ein Hundeflüsterer vermag die Hunde-Szene so zu polarisieren wie Cesar Millan. Mit seinen Live-Edutainment-Shows lockt er - auch in Deutschland - Massen in ausverkaufte Hallen und Arenen. Er ist in den USA der Hundetrainer der Stars und Sternchen, tritt im Fernsehen auf und rehabilitiert und resozialisiert in seinem „Dog Psychology … Über Cesar Millans autobiografisches Buch „Was Sie von Ihrem Hund lernen können“ weiterlesen

Über Johannes Zechners „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“

Eigentlich beginnt alles mit Gaius Julius Cäsar. In seinem „De bello Gallico“ schildert er um 50 v. Chr. die nahezu undurchdringlichen weiten Wälder Germaniens. Der zivilisierten (und dekadenten) Gesellschaft Roms berichtet er von den ach so kriegerischen und tapferen Germanenstämmen und ihrem ausgedehnten „Hercynischen Wald“. Auch Tacitus schreibt knapp 150 Jahre später von „grauenerregenden“ Wäldern und von „heiligen Hainen“. Diese – behauptete - Waldherkunft der Germanen soll sich in der Folge als „ideengeschichtlich folgenschwer“ erweisen, wie Johannes Zechner in seinem Buch „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“ konzise nachweisen kann. Zechner geht es darum, die Benutzung (oder den Missbrauch) des deutschen Walds als „Projektionsfläche für kulturelle und politische Auffassungen“ nachzuzeichnen, wie sie mit Cäsar ihren Ausgang nimmt und im Dritten Reich ihren Höhepunkt erreicht... Weiterlesen? Titelzeile anklicken.

Über Barbara Natterson-Horowitz‘ und Kathryn Bowers‘ Buch: „Wir sind Tier.“

Dafür, dass die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht so starr sind, wie wir glauben, spricht einiges. Kann man die Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier auch auf die Medizin anwenden? Die beiden amerikanischen Autorinnen Barbara Natterson-Horowitz (Professorin für Kardiologie) und Kathryn Bowers (Wissenschaftsjournalistin) glauben dies nicht nur, sondern liefern in ihrem Buch „Wir sind Tier“ einige überzeugende Argumente für diesen Ansatz... Mehr lesen? Bitte auf die Titelzeile klicken.

Über Stefano Mancusos Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen.“

Pflanzen sind oftmals unterschätzte, hochkomplexe Wesen. Stefano Mancuso ist überzeugt von ihren „kommunikativen Fähigkeiten, raffinierten Verteidigungsstrategien und sozialen Beziehungen“. Der italienische Biologe und Pflanzenforscher fasste seine Erkenntnisse 2015 in seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ zusammen. Mit dem Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen“ - er selbst nennt es „Prolog“ – schreibt er eine Danksagung an all die berühmten und weniger berühmten Pflanzenliebhaber und -forscher, die mit ihrer Arbeit – beginnend bei Leonardo da Vinci – die Botanik begründet und vorangebracht haben. Der Autor stellt uns zwölf Männer vor, die sich in unterschiedlichster Weise um die Zunft verdient gemacht haben... Mehr lesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.