Über Sean Taylors und Jean Julliens Kinderbuch „Superkauz. Meister der Verkleidung“

Ein komischer Kauz hat Hunger Um Mitternacht, wenn alles dunkel ist zischt Superkauz hungrig durch die Nacht. Superkauz ist ein seltsamer Kauz: Um sein Jagdglück zu vergrößern tut er etwas, was Käuze im Allgemeinen nicht tun: Er verkleidet sich. Als Karotte, als Mutterschaf, sogar als Vogeltränke. Das ist trickreich, führt aber nicht zum gewünschten Erfolg. … Über Sean Taylors und Jean Julliens Kinderbuch „Superkauz. Meister der Verkleidung“ weiterlesen

Über Johannes Zechners „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“

Eigentlich beginnt alles mit Gaius Julius Cäsar. In seinem „De bello Gallico“ schildert er um 50 v. Chr. die nahezu undurchdringlichen weiten Wälder Germaniens. Der zivilisierten (und dekadenten) Gesellschaft Roms berichtet er von den ach so kriegerischen und tapferen Germanenstämmen und ihrem ausgedehnten „Hercynischen Wald“. Auch Tacitus schreibt knapp 150 Jahre später von „grauenerregenden“ Wäldern und von „heiligen Hainen“. Diese – behauptete - Waldherkunft der Germanen soll sich in der Folge als „ideengeschichtlich folgenschwer“ erweisen, wie Johannes Zechner in seinem Buch „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“ konzise nachweisen kann. Zechner geht es darum, die Benutzung (oder den Missbrauch) des deutschen Walds als „Projektionsfläche für kulturelle und politische Auffassungen“ nachzuzeichnen, wie sie mit Cäsar ihren Ausgang nimmt und im Dritten Reich ihren Höhepunkt erreicht... Weiterlesen? Titelzeile anklicken.