Scheinderwische, Schamanen und Esoteriker Ein Buch ohne Hund zwar, aber dafür mit einem schwarzen Raben... Manchmal ist es schwierig, den Inhalt eines Buches zusammenzufassen. Oder das Genre exakt zu bestimmen. Oder die deutsche Übersetzung zu beurteilen. Selten ist es so schwierig wie bei „Dagny oder ein Fest der Liebe“ des georgischen Autors Zurab Karumidze! Um … Weiterlesen Über Zurab Karumidzes Buch „Dagny oder Ein Fest der Liebe“
Kategorie: Belletristik
Über Dorothy Parkers Gedichtband „Denn mein Herz ist frisch gebrochen“
„Liebe ist ein Griff ins Klo“ Dorothy Parker (*1893 als Dorothy Rothschild, †1967) galt als eine der bedeutendsten US-amerikanischen Autorinnen ihrer Zeit. Sie verfasste Kurzgeschichten, Theaterstücke und Gedichte. Es gelang ihr, in der Männerdomäne der Theaterkritik Fuß zu fassen: Sie arbeitete bei Vanity Fair als Kritikerin. Dorothy Parker war Gründungsmitglied des legendären- Algonquin Round Table, … Weiterlesen Über Dorothy Parkers Gedichtband „Denn mein Herz ist frisch gebrochen“
Über Sara Baumes Romandebüt „Die kleinsten, stillsten Dinge“
Einauge findet Sonderling Sara Baumes Buch beginnt mit einem Schock: Ein Hund „rennt, rennt, rennt“. „Es ist kein Rennen, wie er es kennt.“ Gerade hat er bei einem Einsatz im Dachsbau ein Auge verloren. Er rennt, weiter als er jemals gerannt ist und lässt alles hinter sich. Stimmen. Gebrüll. Seine Kette. Die Beschreibung von Einauges … Weiterlesen Über Sara Baumes Romandebüt „Die kleinsten, stillsten Dinge“
Über Sarah Halls Roman „Bei den Wölfen“
Der Earl und seine Wölfe Jenseits der Wolfsgrenze liegt die Wildnis. Sarah Halls Roman Bei den Wölfen (englischer Originaltitel The Wolf Border) bewegt sich entlang dieser Grenze. Mal spielt er auf der wilden Seite der Wolfsgrenze, mal auf der zivilisierten. Oft ist die Verortung von diesseits und jenseits der Grenze schwer möglich. Rachel Caines, die … Weiterlesen Über Sarah Halls Roman „Bei den Wölfen“
Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig!
Zu den Romanen "Die Sache mit Norma" von Sofi Oksanen und "Das Fell" von Maren Wurster Als Hypertrichose oder Hypertrichosis (gr. ὑπέρ: über, θρίξ: Haar) bezeichnet man das Symptom einer über das übliche Maß an geschlechtsspezifischer Behaarung hinausgehenden Haardichte bzw. eine Behaarung an sonst stets unbehaarten Stellen. Ich durfte in diesem Frühjahr gleich zwei Romane … Weiterlesen Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig!
Über Eva Menasses Erzählband: „Tiere für Fortgeschrittene.“
Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Fabel ist eine Erzählung, kurz und belehrend. Tiere haben menschliche Eigenschaften; können sprechen und agieren wie Menschen. Alles spitzt sich auf eine Schlusspointe zu, diese führt uns dann – mit Wilhelm Busch gesprochen – die „Moral von der Geschichte“ vor... Weiterlesen? Klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Tessa Korbers Kriminalroman „Die Katzen von Montmartre“.
Hunde und Katzen verbindet oft eine Hassliebe. Man geht sich bestenfalls aus dem Weg. Schlimmstenfalls kommt es schlimmer. Ist es ein Verrat am eigenen Vierbeiner, wenn ich einen Katzenkrimi in meinen literarischen Hundeblog bespreche? Ich meine: Nein! Tessa Korbers Buch ist eine so schöne Lektüre, dass ich sie Hundeliebhabern nicht vorenthalten möchte und Katzenfreunden schon gar nicht... Weiterlesen? Klicken Sie bitte auf die Titelzeile!
Über Michael Ondaatje und Serge Blochs illustriertes Buch „Jasper braucht einen Job“.
Mrs und Mr Cletus haben ein Problem: Jasper, der Familienhund, kostet zu viel. Futter, Tierarzt, Profi-Gassigänger: Die Finanzierung des Dobermann-Rüden sprengt einfach das Familienbudget. Da kommt das Angebot einer Schultheatergruppe wie gerufen: Jasper soll in Cäsar und Cleopatra den Hund Cleopatras spielen. Jasper hat Freude an der Sache, genießt das Rampenlicht und entwickelt schauspielerische Talente. Umso schlimmer ist es für ihn, als nach einem rauschenden Premierenabend, acht Vorstellungen und begeisterten Kritiken alles vorbei ist. Mrs und Mr Cletus stehen vor demselben Problem wie zu Beginn: Jasper braucht einen neuen Job... Möchten Sie weiter lesen? Klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Charles Fosters Buch „Der Geschmack von Laub und Erde“.
Charles Fosters Buch Der Geschmack von Laub und Erde ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Buch, geschrieben von einem ungewöhnlichen Autor (er ist Tierarzt und Rechtsanwalt, Marathonläufer und Dozent für Ethik): Von Kindheit an mit einem großen Interesse an Tieren ausgestattet, sammelt er schon früh Tierpräparate – überfahrene Tiere, die sein Vater ihm mit nach Hause bringt. Diesem widmet Foster sein Buch: in Dankbarkeit für die mitgebrachten Tiere, das Formalin und die Glasaugen... Weiterlesen? Bitte klicken Sie die Titelzeile an.
Über David Garnetts Roman „Dame zu Fuchs“.
Was passiert, wenn die Grenzen zwischen Mensch und Tier verwischen? David Garnett (1892-1981) probiert es aus. In seinem ersten Roman Dame zu Fuchs (original Lady into Fox, 1922) schildert er eine „eigenartigen Begebenheit“: Mrs. Tebrick, glücklich verheiratete Dame der englischen Oberschicht, verwandelt sich in eine Füchsin. Das Ganze geschieht ohne Vorwarnung, wenn man nicht ihren Mädchennamen (Silvia Fox) und die Tatsache, dass sie schon als Kind einen wahren Ekel gegen Fuchsjagden empfand, als böses Omen nehmen möchte.




