Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Fabel ist eine Erzählung, kurz und belehrend. Tiere haben menschliche Eigenschaften; können sprechen und agieren wie Menschen. Alles spitzt sich auf eine Schlusspointe zu, diese führt uns dann – mit Wilhelm Busch gesprochen – die „Moral von der Geschichte“ vor... Weiterlesen? Klicken Sie auf die Titelzeile.
Blog
Über Stefano Mancusos Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen.“
Pflanzen sind oftmals unterschätzte, hochkomplexe Wesen. Stefano Mancuso ist überzeugt von ihren „kommunikativen Fähigkeiten, raffinierten Verteidigungsstrategien und sozialen Beziehungen“. Der italienische Biologe und Pflanzenforscher fasste seine Erkenntnisse 2015 in seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ zusammen. Mit dem Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen“ - er selbst nennt es „Prolog“ – schreibt er eine Danksagung an all die berühmten und weniger berühmten Pflanzenliebhaber und -forscher, die mit ihrer Arbeit – beginnend bei Leonardo da Vinci – die Botanik begründet und vorangebracht haben. Der Autor stellt uns zwölf Männer vor, die sich in unterschiedlichster Weise um die Zunft verdient gemacht haben... Mehr lesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Detlef Bluhms reich illustriertes Buch „Kinder und Katzen.“
„Kinder und Katzen“. Passen die wirklich zusammen? Katzen kratzen Kinder. Kinder kujonieren Katzen. Aber es geht natürlich auch anders. Der begeistere Katzenfreund Detlef Bluhm streift in seinem Buch „Kinder und Katzen“ durch beinahe 500 Jahre Kunstgeschichte, um dem Verhältnis Kind und Katze auf die Spur zu kommen. Tatsächlich fördert er einen Schatz von rund 50 Gemälden zutage, die genau dieses Verhältnis thematisieren... Weiterlesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Bill Peets Kinderbuch „Der Dingdongdilli“.
Auch Hunde können eine Midlifecrisis bekommen. Stromer, der Held in Bill Peets „Der Dingdongdilli“, leidet an einer veritablen Sinnkrise. Er hat es satt ein Hund zu sein und wäre lieber etwas Besonderes. So wie Paladin, der preisgekrönte Hengst aus der Nachbarschaft... Weiterlesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Tessa Korbers Kriminalroman „Die Katzen von Montmartre“.
Hunde und Katzen verbindet oft eine Hassliebe. Man geht sich bestenfalls aus dem Weg. Schlimmstenfalls kommt es schlimmer. Ist es ein Verrat am eigenen Vierbeiner, wenn ich einen Katzenkrimi in meinen literarischen Hundeblog bespreche? Ich meine: Nein! Tessa Korbers Buch ist eine so schöne Lektüre, dass ich sie Hundeliebhabern nicht vorenthalten möchte und Katzenfreunden schon gar nicht... Weiterlesen? Klicken Sie bitte auf die Titelzeile!
Über Michael Ondaatje und Serge Blochs illustriertes Buch „Jasper braucht einen Job“.
Mrs und Mr Cletus haben ein Problem: Jasper, der Familienhund, kostet zu viel. Futter, Tierarzt, Profi-Gassigänger: Die Finanzierung des Dobermann-Rüden sprengt einfach das Familienbudget. Da kommt das Angebot einer Schultheatergruppe wie gerufen: Jasper soll in Cäsar und Cleopatra den Hund Cleopatras spielen. Jasper hat Freude an der Sache, genießt das Rampenlicht und entwickelt schauspielerische Talente. Umso schlimmer ist es für ihn, als nach einem rauschenden Premierenabend, acht Vorstellungen und begeisterten Kritiken alles vorbei ist. Mrs und Mr Cletus stehen vor demselben Problem wie zu Beginn: Jasper braucht einen neuen Job... Möchten Sie weiter lesen? Klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Charles Fosters Buch „Der Geschmack von Laub und Erde“.
Charles Fosters Buch Der Geschmack von Laub und Erde ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Buch, geschrieben von einem ungewöhnlichen Autor (er ist Tierarzt und Rechtsanwalt, Marathonläufer und Dozent für Ethik): Von Kindheit an mit einem großen Interesse an Tieren ausgestattet, sammelt er schon früh Tierpräparate – überfahrene Tiere, die sein Vater ihm mit nach Hause bringt. Diesem widmet Foster sein Buch: in Dankbarkeit für die mitgebrachten Tiere, das Formalin und die Glasaugen... Weiterlesen? Bitte klicken Sie die Titelzeile an.
Über David Garnetts Roman „Dame zu Fuchs“.
Was passiert, wenn die Grenzen zwischen Mensch und Tier verwischen? David Garnett (1892-1981) probiert es aus. In seinem ersten Roman Dame zu Fuchs (original Lady into Fox, 1922) schildert er eine „eigenartigen Begebenheit“: Mrs. Tebrick, glücklich verheiratete Dame der englischen Oberschicht, verwandelt sich in eine Füchsin. Das Ganze geschieht ohne Vorwarnung, wenn man nicht ihren Mädchennamen (Silvia Fox) und die Tatsache, dass sie schon als Kind einen wahren Ekel gegen Fuchsjagden empfand, als böses Omen nehmen möchte.
Über Oswald Wieners und Helmut Schoeners CD „Tiermusik. Team of Jeremy Roht“.
Sie heißen Bones, Chicken, Coco, Flash, Fubab, Raygun, Redbear und Tilt, sie leben am Yukon, rund 250 km südlich des nördlichen Polarkreises. Und sie singen Acapella; bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.
Über Karin Sagners Buch „Frauen auf eigenen Füßen“.
Strandspaziergänge, Wanderungen am Wochenende, Flanieren auf Promenaden und durch Parks: Bewegung an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Das wissen nicht nur Hundebesitzer. Es ist für uns heute selbstverständlich, wann immer unsere Zeit es zulässt, hinauszugehen. Ob zum Wandern, Bummeln, Joggen oder Biken. Aber das war nicht immer so. Vor allem nicht für Frauen.