Abschied vom "bösen" Wolf Wer hat Angst vorm „bösen“ Wolf? Jedenfalls nicht die Kinder, die Barbara Kehls Kinderbuch „Lupo“ gelesen haben. Die „Hauptperson“ des Buches, Lupo, ist einer von mehreren kleinen Wolfswelpen, die in freier Natur aufwachsen. Barbara Kehl schildert die großen und kleinen Abenteuer von Lupo und seinen Geschwistern Graustirn und Gelbpfote. Die Geschichte … Weiterlesen Über Barbara Kehls Kinderbuch „Lupo. Ein Wolfssommer“
Kategorie: Allgemein
Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig!
Zu den Romanen "Die Sache mit Norma" von Sofi Oksanen und "Das Fell" von Maren Wurster Als Hypertrichose oder Hypertrichosis (gr. ὑπέρ: über, θρίξ: Haar) bezeichnet man das Symptom einer über das übliche Maß an geschlechtsspezifischer Behaarung hinausgehenden Haardichte bzw. eine Behaarung an sonst stets unbehaarten Stellen. Ich durfte in diesem Frühjahr gleich zwei Romane … Weiterlesen Zwar weitestgehend hundefrei, aber dennoch haarig!
Jochen Michas Musikstück „Toro Como Hombrero“
Mit Musik ein Zeichen gegen Stierkämpfe setzen Ich danke Jochen Micha dafür, dass ich dieses Musikstück auf meinem Blog veröffentlichen darf. Jochen Micha sagt zu seinem Stück: "In meinem "Toro Como Hombrero" (der den Menschen bekämpfende Stier) habe ich ohne Hemmungen ausdrücken wollen, dass mir der Stier wichtiger ist als der Torero, und dass der Stierkampf … Weiterlesen Jochen Michas Musikstück „Toro Como Hombrero“
Über Bettina Obrechts Kinderbuch „PFOTE. Ein (fast) perfekter Hund“.
Gibt es den perfekten Hund? Und falls ja: Möchte man einen solchen Hund überhaupt haben? Ich persönlich würde beide Fragen mit einem glatten „Nein“ beantworten. In Bettina Obrechts Kinderbuch machen sich Forscher daran, den „perfekten Hund“ zu entwickeln. Tatsächlich gelingt es ihnen, in ihrem Labor einen hündischen Prototypen zu züchten. Sie nennen den kleinen Kerl „PFOTE“, was bedeutet: „Perfekt Funktionierendes Objekt mit Tierischen Eigenschaften“. P.F.O.T.E.
Über David Haskells Naturbeobachtungen in „Das verborgene Leben des Waldes“.
Mücken, Moose, Mandala: Ein Jahr Naturbeobachtung. „Können wir durch ein kleines, beschauliches Fenster aus Laub, Felsen und Wasser den ganzen Wald sehen?“ Der Biologe-Professor David George Haskell beantwortet genau diese Frage in seinem Buch Das verborgene Leben des Waldes: Natürlich können wir das, vorausgesetzt, wir haben einen so kundigen, geduldigen und sprachverliebten Führer an unserer … Weiterlesen Über David Haskells Naturbeobachtungen in „Das verborgene Leben des Waldes“.
Über Johannes Zechners „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“
Eigentlich beginnt alles mit Gaius Julius Cäsar. In seinem „De bello Gallico“ schildert er um 50 v. Chr. die nahezu undurchdringlichen weiten Wälder Germaniens. Der zivilisierten (und dekadenten) Gesellschaft Roms berichtet er von den ach so kriegerischen und tapferen Germanenstämmen und ihrem ausgedehnten „Hercynischen Wald“. Auch Tacitus schreibt knapp 150 Jahre später von „grauenerregenden“ Wäldern und von „heiligen Hainen“. Diese – behauptete - Waldherkunft der Germanen soll sich in der Folge als „ideengeschichtlich folgenschwer“ erweisen, wie Johannes Zechner in seinem Buch „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte“ konzise nachweisen kann. Zechner geht es darum, die Benutzung (oder den Missbrauch) des deutschen Walds als „Projektionsfläche für kulturelle und politische Auffassungen“ nachzuzeichnen, wie sie mit Cäsar ihren Ausgang nimmt und im Dritten Reich ihren Höhepunkt erreicht... Weiterlesen? Titelzeile anklicken.
Über Barbara Natterson-Horowitz‘ und Kathryn Bowers‘ Buch: „Wir sind Tier.“
Dafür, dass die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht so starr sind, wie wir glauben, spricht einiges. Kann man die Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier auch auf die Medizin anwenden? Die beiden amerikanischen Autorinnen Barbara Natterson-Horowitz (Professorin für Kardiologie) und Kathryn Bowers (Wissenschaftsjournalistin) glauben dies nicht nur, sondern liefern in ihrem Buch „Wir sind Tier“ einige überzeugende Argumente für diesen Ansatz... Mehr lesen? Bitte auf die Titelzeile klicken.
Über Eva Menasses Erzählband: „Tiere für Fortgeschrittene.“
Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Fabel ist eine Erzählung, kurz und belehrend. Tiere haben menschliche Eigenschaften; können sprechen und agieren wie Menschen. Alles spitzt sich auf eine Schlusspointe zu, diese führt uns dann – mit Wilhelm Busch gesprochen – die „Moral von der Geschichte“ vor... Weiterlesen? Klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Stefano Mancusos Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen.“
Pflanzen sind oftmals unterschätzte, hochkomplexe Wesen. Stefano Mancuso ist überzeugt von ihren „kommunikativen Fähigkeiten, raffinierten Verteidigungsstrategien und sozialen Beziehungen“. Der italienische Biologe und Pflanzenforscher fasste seine Erkenntnisse 2015 in seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ zusammen. Mit dem Buch „Aus Liebe zu den Pflanzen“ - er selbst nennt es „Prolog“ – schreibt er eine Danksagung an all die berühmten und weniger berühmten Pflanzenliebhaber und -forscher, die mit ihrer Arbeit – beginnend bei Leonardo da Vinci – die Botanik begründet und vorangebracht haben. Der Autor stellt uns zwölf Männer vor, die sich in unterschiedlichster Weise um die Zunft verdient gemacht haben... Mehr lesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.
Über Detlef Bluhms reich illustriertes Buch „Kinder und Katzen.“
„Kinder und Katzen“. Passen die wirklich zusammen? Katzen kratzen Kinder. Kinder kujonieren Katzen. Aber es geht natürlich auch anders. Der begeistere Katzenfreund Detlef Bluhm streift in seinem Buch „Kinder und Katzen“ durch beinahe 500 Jahre Kunstgeschichte, um dem Verhältnis Kind und Katze auf die Spur zu kommen. Tatsächlich fördert er einen Schatz von rund 50 Gemälden zutage, die genau dieses Verhältnis thematisieren... Weiterlesen? Bitte klicken Sie auf die Titelzeile.


