Über Martin Thomas Pesls „Buch der Tiere. 100 animalische Streifzüge durch die Weltliteratur“

Erfrischende Miniaturen

Was hat das Buch Genesis mit Heimito von Doderers Strudlhofstiege gemeinsam? Richtig, sowohl im biblischen Schöpfungsmythos als auch in der Strudlhofstiege spielt eine Schlange eine mehr (oder weniger) tragende Rolle. Ob es sich bei der Kreatur in von Doderers Buch um eine Ringelnatter oder eine Blindschleiche (und somit eine beinlose Eidechse) handelt, sei dahingestellt.

Martin Thomas Pesl nimmt es in seinem Buch der Tiere nicht allzu genau mit der zoologischen Systematik. So findet sich Melvilles Moby Dick (der ja bekannterweise ein Wal und somit der Klasse der Säugetiere zugehörig ist) in einer Reihe mit Günther Grassʼ Butt im Kapitel „Die Schwimmenden und Tauchenden“ wieder – übrigens neben dem Krokodil aus James Matthew Barries Peter Pan und Peter Benchleys Weißem Hai.

Die Sortierung, die Pesl vornimmt, ist so erfrischend anarchistisch, dass man ihm und seinem Buch gerne alle faunistische Unordnung verzeiht. Zur vollständigen Besprechung auf Literaturkritik.de geht es hier


Abbildung Cover: Rechte beim Verlag

zur Leseprobe


Zum Buch:

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Martin Thomas Pesl:
Das Buch der Tiere. 100 animalische Streifzüge durch die Weltliteratur.
Mit Illustrationen von Kristof Kepler.
Edition Atelier, Wien 2017.
244 Seiten, 25,00 EUR.
ISBN-13: 978-3903-0053-27

2 Gedanken zu “Über Martin Thomas Pesls „Buch der Tiere. 100 animalische Streifzüge durch die Weltliteratur“

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