Über Ingrid Nolls Spionage-Krimi „Halali“

Romeo trifft Fräuleinwunder

 Die Romane von Ingrid Noll sind eine verlässliche Größe im deutschen Krimigenre. Ihren ersten Roman „Der Hahn ist tot“ legte Ingrid Noll (Jahrgang 1935) 1991 vor. Seitdem veröffentlichte sie in regelmäßigen Abständen ihre Krimis, in denen Nolls Heldinnen in allergrößter Normalität so manchen Störenfried aus ihrem Lebensweg räumen. „Halali“ ist ihr 14. Roman.

Auch „Halali“ beschäftigt sich – wie man es als treuer Leser von Ingrid Noll nicht anders erwartet – mit Frauen, die in typisch nollscher Manier unbekümmert meucheln. Schlechtes Gewissen, Reue oder gar Sühne sind Marginalien, denen sich weder die Protagonistinnen noch die Autorin widmen. Was (oder wer) stört, muss eben weg. So einfach ist das in Ingrid Nolls Welt, in der sich Behaglichkeit und Kaltblütigkeit unnachahmlich mischen. (…)

Diese Rezension erschien erstmals im Oktober 2017 auf Literaturkritik. Lesen Sie die vollständige Rezension auf Literaturkritik.


Beitragsbild: Caravaggio: Judith enthäuptet Holofernes (Wikimedia.org)


Zum Buch:

Ingrid Noll: Halali.

Roman.

Diogenes-Verlag, Zürich, 2017.

320 Seiten. 22 Euro.

ISBN 978-3-257-06996-9

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