Über Helen Macdonalds Biografie eines Räubers: „Falke“

Bewundert, begehrt, vom Aussterben bedroht

Falke

 

2014 sorgte die Falknerin Helen Macdonald mit ihrem Buch H is vor Hawk (dt. H wie Habicht) Furore. Nach dem Tod ihres Vaters erwirbt Helen Macdonald, die heute als Naturforscherin und Historikerin in Cambridge arbeitet, einen Habicht und richtet ihn ab. Dies und die Trauerbewältigung beschreibt sie in H wie Habicht in einer Mischung aus Roman, Autobiografie und Naturbeschreibung.

Nun liegt ihr zweites Buch Falke. Biografie eines Räubers in deutscher Übersetzung vor. Erstmals veröffentlicht wurde es bereits 2006, vor dem Tod ihres Vaters. Anders als in ihrem Habicht-Buch verschränkt Macdonald hier jedoch keine literarischen Genres miteinander, sondern verfasst eine Monografie über den wendigen Greif. Inhaltlich nimmt sie den Gedanken auf, dass „wir Menschen die Natur als Spiegel benutzen“ und knüpft so thematisch an H wie Habicht an. Entstanden ist nicht nur eine „Biografie“ des Falken, sondern auch ein intensiver Bericht über das Verhältnis des Menschen zu diesem Tier.

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Abbildung Cover: Rechte beim Verlag

Beitragsbild: Falke (Pisanello) http://www.zeno.org/nid/20004225600 

Leseprobe:  Helen Macdonald Falke


Zum Buch:

Helen Macdonald: Der Falke. Biografie eines Räubers.

Übersetzung aus dem Englischen: Frank Sievers

C.H. Beck, München 2017.

240 S. mit Abbildungen. 19,95 Euro.

ISBN 978-3-406-70574-8

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